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Privatpraxis für Integrative Neurologie Hamburg

Knut Humbroich

Von Multipler Sklerose bis
zu Demenz, Epilepsie,
Schlaganfall und Parkinson

Zu den Schwerpunkten unserer Praxis gehört die Behandlung der wichtigsten neurologischen Krankheiten:

Multiple Sklerose 
Demenz (z. B. Alzheimer-Krankheit) 
Epilepsie
Schlaganfall 
Parkinson-Krankheit 
Erkrankungen der peripheren Nerven (Polyneuropathie) 
Kopfschmerzen (z. B. Spannungskopfschmerz, Migräne)

Für die Diagnostik stehen moderne apparative Verfahren zur Verfügung. In der Therapie folgen wir einem ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur die Krankheit im Menschen sieht, sondern den Menschen in der Krankheit. 

Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Krankheit von Gehirn und Rückenmark. Jährlich erkranken etwa 2.500 Menschen in Deutschland neu an Multipler Sklerose (MS), Frauen etwa doppelt bis dreimal so oft wie Männer.

Die Multiple Sklerose zeigt einen individuell unterschiedlichen Verlauf und pendelt zwischen akuter Entzündung und „ruhigeren“ Phasen.

Das Ziel der Therapie ist es, die Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten und Funktionseinschränkungen zu vermeiden. Dafür bedarf es einer auf die jeweiligen Möglichkeiten und die Lebenssituation abgestimmten Behandlung, die sowohl auf die modernen Möglichkeiten der medikamentösen Therapie setzt wie auch auf die Eigenaktivität und anthroposophische Verfahren. Dabei spielt auch zunehmend das Mikrobiom (Darmflora) eine Rolle. 

Demenz-Erkrankungen

(zum Beispiel Alzheimer-Krankheit)

Die Grundtendenz einer Demenz besteht darin, dass sich bestimmte Substanzen im Gehirn ablagern, oder dass Blutgefäße verhärten (Sklerose). Die beiden häufigsten Krankheitsbilder sind

  • Durchblutungsstörungen im Gehirn im Rahmen einer Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), u. a. aufgrund von Bluthochdruck 
  • die Alzheimer-Krankheit, bei der sich über Jahre bis Jahrzehnte zunächst unbemerkt Eiweißstoffe im Gehirn ablagern, was mit zunehmenden Gedächtnis- und Orientierungsstörungen bis hin zu Persönlichkeitsveränderungen einhergeht.

Darüber hinaus gibt es noch weitere, zum Teil seltene Krankheiten, die in einer Demenz münden, was im Rahmen der Diagnostik abgeklärt wird. Bei der Behandlung werden auch die Angehörigen mit einbezogen. Den Patienten und seine Familie auf seinem Weg zuverlässig und vertrauensvoll zu begleiten, ist uns ein besonderes Anliegen.  

Epilepsie

Die Anthroposophische Medizin sieht in der Epilepsie nicht nur einen Kurzschluss im Gehirn, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Ereignisse, die die Krampfschwelle absenkend. Zusätzlich besteht ein Zusammenhang zu Veränderungen in der Gehirnstruktur, aber auch zu anderen Einflüssen des Organismus und seelischen Belastungen.

Ein Beispiel: Häufig hinterlässt ein Schlaganfall eine „Narbe“ im Gehirn, weshalb sich Krampfanfälle ereignen können. Die Narbe selbst ist aber nicht allein dafür ausschlaggebend – sie besteht ja fortwährend, der Anfall tritt aber nur in großen Abständen auf. In der Therapie konzentrieren wir uns deshalb auf diese Umstände, die einen Anfall auslösen können. Die Anfallshäufigkeit lässt sich sowohl durch Medikamente senken als auch durch ein erweitertes Stressreduktionstraining.

Schlaganfall

Bei einem Schlaganfall ist die Sauerstoffversorgung des Gehirns unterbunden – entweder durch ein Blutgerinnsel, das sich in einer der hirnversorgenden Arterien gebildet hat, oder aufgrund einer Hirnblutung durch eine geplatzte Arterie. Beide Situationen sind lebensbedrohlich und müssen unverzüglich im Krankenhaus in einer Spezialabteilung („Stroke Unit“) behandelt werden. 

Symptome eines Schlaganfalls können sein:

  • Sprachschwierigkeiten 
  • Sehstörungen (z. B. Doppelbilder, Gesichtsfeldausfälle)
  • Gangunsicherheit
  • Einseitige Kraftlosigkeit in Hand, Arm, Bein oder Fuß
  • Taubheitsgefühle an einer Körperseite.  

Solche Störungen können vorübergehend auftreten oder bleibend. Auf jeden Fall sollten sie Sie sofort in ein Krankenhaus mit Stroke Unit führen. 

Um Folgeschlaganfällen vorzubeugen und in der Nachsorge nach dem Klinikaufenthalt geht es darum, bestehende Risikofaktoren zu erkennen und auszuschalten. Die hirnversorgenden Arterien werden mit Ultraschall kontrolliert, um neue Ablagerungen zu erkennen. Medikamente und Reha-Maßnahmen tun ein Übriges, um die Selbstständigkeit möglichst zu erhalten. 

Parkinson-Krankheit

Bei der Parkinson-Krankheit lagern sich über 30 verschiedene Stoffe in den Nervenzellen ab, zu Beginn vorwiegend in den Nervenzellen am Darm. Deshalb treten oft als erstes Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung und Völlegefühl auf. Über Jahrzehnte hinweg breiten sich die Ablagerungen langsam bis ins Gehirn aus. Dabei kann das Riechvermögen nachlassen oder ganz verschwinden.

Im Weiteren verringert sich in bestimmten Gehirnarealen unter anderem die Konzentration des Nervenbotenstoffs Dopamin, womit die typischen Bewegungsstörungen einhergehen: Die Schritte werden auffällig klein und schlurfig; die Mimik wird starr, die Haltung gebeugt, die Arme bewegen sich beim Gehen nicht mehr mit.

Eine weitere Folge ist, dass ein anderer Nervenbotenstoff, das Azetylcholin, im Übermaß vorhanden ist. Die Folge ist das für die Parkinson-Krankheit typische Zittern der Hände und eine erhöhte, oft schmerzhafte Spannung der Muskulatur.

Die Behandlung ist darauf ausgerichtet, möglichst früh eine Diagnose zu stellen, um den weiteren Nervenzellabbau zu verlangsamen und möglichst lange ein selbständiges Leben zu erhalten. 

Polyneuropathie

Polyneuropathien sind Erkrankungen der Nerven, die mit Schmerzen und Empfindungsstörungen einhergehen. Sie sind oft Folge anderer Krankheiten, zum Beispiel Diabetes, oder auch einer Chemotherapie bei Krebs, in deren Folge die eingesetzten Zellgifte die Nervenzellen zerstören, vor allem an Händen und Füßen.

Kopfschmerzen

(z. B. Spannungskopfschmerz, Migräne)

Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft unterscheidet mehr als 250 verschiedene Kopfschmerz-Typen, die sich in zwei große Gruppen teilen lassen:

  1. primäre Kopfschmerzen wie Migräne oder auch Spannungs- oder Clusterkopfschmerzen;
  2. sekundäre Kopfschmerzen, die als Folge einer anderen Erkrankung auftreten (z. B. hoher Blutdruck), oder aufgrund von Schmerzmitteln, mit denen die Kopfschmerzen bekämpft werden sollen.

Bei allen Kopfschmerzen ist es wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen und ein individuelles Therapiekonzept zu erstellen. Gerade hier bietet die Anthroposophische Medizin viele Möglichkeiten.

Privatpraxis für ANTHROPOSOPHISCHE Neurologie Hamburg

Knut Humbroich
Facharzt für Neurologie

Neue Große Bergstraße 7
22767 Hamburg

Telefon: 040 - 732 30 29
E-mail: info(at)neurologie.hamburg

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